Die Narkose

 

nebel_anna_khomulo

Während der Dauer der Operation bzw. Dauer der Narkose betreut Sie die ganze Zeit der Facharzt Peter Domansky, die Fachärztin Kerstin Schäfer oder entsprechende Fachärzte in Vertretung zusammen mit Mitarbeiterinnen aus unserem Anästhesieteam.
 
Wir holen Sie aus der Kabine ab, in der Sie sich umgezogen haben. Wenn Sie Fragen an uns haben oder wenn wir Ihnen helfen können: Sprechen Sie uns an! Wir begleiten Sie in den Operationssaal. Wir beginnen mit den Vorbereitungen auf die Narkose, der ständigen Überwachung Ihrer Herztätigkeit (EKG) und wir messen Ihren Blutdruck. Als nächstes legen wir eine Infusion, den sogenannten Venentropf, in eine Ihrer Arm- oder Handrückenvenen. Ein Fühler an Ihrem Finger zeigt uns, wieviel Sauerstoff in Ihrem Blut ist. Wir messen kontinuierlich die Zusammensetzung der Beatmungsgase; bei besonderen Indikationen messen wir auch die Narkosetiefe, in dem wir Gehirnströme ableiten.
 
Zur Narkose setzen wir eine Kombination aus einem Schlafmittel und einem Schmerzmittel ein. Beide Medikamente werden der laufenden Infusion zugemischt und erreichen über Ihre Vene Ihr Blutsystem. Sie fühlen sich müde und schlafen schnell ein. Bei Bedarf geben wir Ihnen auch noch ein Mittel zur Muskelerschlaffung.
 
Durch Narkosemedikamente schläft man so tief, daß man nicht mehr ausreichend atmet. Deshalb halten wir Ihnen, während Sie einschlafen, eine Gesichtsmaske vor, mit der wir die Luft mit Sauerstoff anreichern.
 
Während der Narkose müssen wir Sie sicher mit Sauerstoff versorgen, d.h. beatmen können. Deshalb legen wir, wenn Sie sicher tief schlafen, eine Beatmungsmaske in den Rachen (Kehlkopfmaske), oder, falls erforderlich einen Schlauch in die Luftröhre ein (Intubation). Diese Hilfsmittel werden wieder entfernt, bevor Sie erwachen. Deshalb merken Sie von dieser Prozedur nichts. Die Intubation trennt den Luft- vom Speiseweg und verhindert so, dass Speichel, Magensaft oder Mageninhalt in die Lunge gelangen können (Aspiration).

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